1. Mehrhooger Tandemnacht

Über eines waren sich alle Beteiligten einig bei der 1. Mehrhooger Tandemnacht: Wir haben viel gelacht, gealbert und spannende und teils verrückte Partien gehabt.

Angetreten waren insgesamt 7 Teams, wovon Mehrhoog 5 stellte und eines aus Xanten sowie Wesel teilnahm.
Die auswärtigen Gäste mokierten sich zwar zuerst über die (zugegebenermaßen) laschen Tandemregeln, aber am Ende mussten sie doch einräumen, "dass die Regeln ebenfalls ihren Reiz haben". Vor allem Ingo Thomas war immer wieder aufs Neue erstaunt, dass man seinen Königsflügel unter gewissen Umständen einfach aufreissen könne ohne sofort mit ernsthaften Konsequenzen rechnen zu müssen. Auch die Regel, dass man den König schlagen könne und auf dem anderen Brett einsetzen könne, sorgte anfangs für Verwirrung!
An den Resultaten der beiden Teams von außerhalb kann man aber klar festmachen, dass sie schnell unsere Regeln erlernten, denn sie belegten am Schluss den 1. und 3. Platz.

Von Turnierruhe konnte nun wirklich keine Rede sein, denn es wurde gelacht, nach Figuren geschrien oder mit wirklich guten Tipps an den Partner ("Der war jetzt ein bisschen ungenau") weiter geholfen. Genau das sorgte auch für die ständige heitere Laune der Teilnehmer, doch keiner wollte natürlich kampflos verlieren!

Dass es ein sehr ausgeglichenes Feld war, konnte man sehr gut bei der Hinrunde beobachten, nach der drei Mannschaften die gleiche Punktzahl besaßen. Und selbst nach der Rückrunde war es im Spitzenfeld denkbar knapp: Markus Scholten mit Teamkollege Frank Sanders besaßen die gleiche Punktzahl wie Ulrich Dimmek und Thomas Dickmann. Der erste Platz musste also ausgespielt werden, dabei hatten die Weseler das glücklichere Händchen und sind somit die Sieger der 1. Mehrhooger Tandemnacht.

Hier die Endtabelle:
Name
Punkte Hinrunde
Punkte Rückrunde
Insgesamt
Platz
Sanders/Scholten
6
14
20
2
Held/Schmidt
10
8
18
4
Mattern/Keurntjes
10
6
16
5
Ressing/van der Linde
7
5
12
6
Dimmek/Dickmann
10
10
20
1
Thomas/Peter
9
10
19
3
Drewski Seiler
4
3
7
7


Die erste Runde, Ingo Thomas und Robert Peter machen sich schonmal mit der Uhr vertraut



Wenn die ersten Partien zuende gingen, dann wurde draußen ersteinmal dem Rauchen gefrönt und sich unterhalten.




















Ab und zu hat man sich dann auch mal konzentriert oder mit einem Bier angestoßen...





Rechts sind die beiden Schreiberlinge, die nicht viel von Tandem halten und deswegen lieber eine gepflegte Runde "normales Schach" spielen.

















Wesel (hinten) vs Xanten (vorne). Anfangs dachte man noch, so könnte auch die Finalpaarung lauten, doch Xanten ließ nach.





Hinten scheinen die Partien schon gelaufen zu sein, zumindest trinkt Volker genüsslich sein Bier und Markus Scholten und Frank Sanders schwatzen miteinander.















Zur Stärkung gab es nach der Hinrunde einen Mitternachtsimbiss, gut er war aufgrund von nur 7 Mannschaften ein wenig vorgezogen, aber egal - die Suppe schmeckte trotzdem.




Am ersten Brett wurde wohl schon ein König geschlagen, deswegen gucken die beiden gebannt zu ihren Partnern und hoffen, dass sie gleich weiterspielen können. Das ist der besondere Reiz an unseren Tandemregeln: Man bekommt oft nochmal die Chance weiter zu spielen und kann dann sogar noch an beiden Brettern gewinnen.













Das große Finale! Es ist mittlerweile halb 2 und man sieht nicht mehr alles auf dem Brett, das würde zumindest einen einzügigen Dameneinsteller von einem jetzt nicht näher benanntem Spieler erklären. Ich möchte nur erwähnen, dass es an diesem Tag nicht sein einziger war ;-)
Auf der rechten Seite übrigens die beiden Gewinner des Weseler Teams.



















So endete die Tandemnacht zwar schon recht früh, aber wir hatten dabei alle sehr viel Spaß! Wir gehen außerdem davon aus, dass mit ein wenig Mundpropaganda und mehr Planungszeit nächstes Jahr noch mehr auswärtige Mannschaften angelockt werden können.





Bericht von Benjamin Held. Kritik, Fragen oder Anregungen bitte an webmaster@tv-mehrhoog.de